Patricia Riekel im Interview

Worum geht es bei TRIBUTE TO BAMBI?


TRIBUTE TO BAMBI kümmert sich seit neun Jahren um Kinder in Deutschland, die aus verschiedenen Gründen Hilfe benötigen: Kinder, die häusliche Vernachlässigung erfahren und um die sich niemand kümmert, kranke Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund, die keinen Anschluss an unsere Kultur finden

 

Warum wurde das Charity-Event in diesem Jahr zeitlich von der BAMBI-Verleihung entkoppelt?


Die TRIBUTE TO BAMBI STIFTUNG möchte nachhaltiger und effektiver helfen. Damit die Stiftung und die unterstützten Projekte mehr Aufmerksamkeit bekommen, haben wir den Charity-Abend zeitlich von der BAMBI-Verleihung abgegrenzt. Trotzdem bleibt TRIBUTE TO BAMBI ein Ereignis, das sich auf den wichtigsten deutschen Medienpreis bezieht.


Nach welchen Kriterien suchen Sie die Einrichtungen aus, die die Stiftung unterstützt?

Ein Team ist damit beschäftigt, das ganze Jahr nach passenden Projekten und Aktionen Ausschau zu halten. Voraussetzung ist, dass es sich um private Initiativen handelt, die sich an hilfsbedürftige Kinder in Deutschland richten und die keine oder nur geringe staatliche Unterstützung erfahren. Vorschläge für Projekte, die in Frage kommen, sind uns jederzeit willkommen.


Wie schaffen Sie es, so viele Prominente dazu zu bewegen, TRIBUTE TO BAMBI zu unterstützen?


Viele Prominente haben eigene Initiativen, mit denen sie Kinder in Not unterstützen. Die TRIBUTE TO BAMBI-Stiftung will auch auf diese Initiativen aufmerksam machen, denn es kommt nicht darauf an, welche Charity-Initiative die meiste finanzielle Hilfe bekommt, sondern dass überhaupt Geld gesammelt wird, das Kindern in Not zugute kommt. Deswegen sind viele Prominente bereit, mit uns aktiv zu werden.


Auf welche Erfolge aus der Vergangenheit sind Sie besonders stolz?


Das ist schwer zu beantworten. Ich freue mich über jeden Erfolg, ob das der Vito oder der smart sind, die unser Partner Mercedes Benz gerade der „KINDERHILFE – Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Berlin-Brandenburg“ und „KITz“ in München übergeben hat, oder das Grundstück, das die Stadt München vor ein paar Jahren der „Arche“ in Moosach überlassen hat. Wir haben in Offenburg beim „Bunten Haus“ geholfen, ein Lernzentrum mit Computerarbeitsplätzen, Bibliothek und Lesezimmer einzurichten und das Gehalt für einen zusätzlichen Betreuer für „Kick for more“ finanziert.

Auszeichung für Patricia Riekel

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